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Alpinum

An der Stelle des heutigen Alpinums war vorher schon ein Steingarten. Dieser wurde in den 50er Jahren angelegt, aber die Bodenverhältnisse entsprachen nicht mehr den Bedürfnissen eines funktionierenden Steingartens.

Der Umbau der Anlage begann 2015 und die Anlage wurde von 500 m² auf 900 m² vergrößert. Dazu wurden 100 Tonnen Stein in verschiedenen Größen von Granulat-Größe bis hin zu einzelnen Felsbrocken eingebaut. Die größeren Gesteinsbrocken sind Ardenner-Kalk-Findlinge. Sie geben die tagsüber gespeicherte Wärme auch noch in den späten Abendstunden ab, was den Pflanzen dann zugutekommt.

Der Höhenunterschied des Geländes beträgt ca. 4 m.

Dem Namen entsprechend wurden nur Pflanzen hineingesetzt, die auch in den Alpen vorkommen wie z. B. Gänsekresse, Alpenaster, Dolomitenfingerkraut, Skabiosen, Alpenleimkraut, Ehrenpreis, Federnelken und Alpenclematis, Zwerg-Glockenblumen, Pfingst-Nelken, herzblättrige Kugelblumen, Edelweiß, Teufelskrallen, Küchenschellen, Alpenakeleien, Silberdisteln und Alpen-Soldanellen. Da diese Pflanzen z.T. recht empfindlich sind, kommt es immer wieder zu Ausfällen im Alpinum und es muss mühsam nachgepflanzt werden.

Früher war hier ein Steingarten.
Er wurde in den 1950er Jahren angelegt.
Später passte der Boden nicht mehr gut zu einem Steingarten.
Darum wurde die Anlage umgebaut.
Heute ist hier ein Alpinum.
Das ist ein Garten mit Pflanzen aus den Bergen.

Der Umbau begann im Jahr 2015.
Dabei wurde die Fläche vergrößert.
Früher war sie 500 Quadratmeter groß.
Heute sind es 900 Quadratmeter.

Für den Umbau wurden viele Steine eingebaut.
Es waren rund 100 Tonnen.
Sie haben ganz unterschiedliche Größen.
Es sind winzige Kieselsteine bis große Felsbrocken.

Die großen Steine sind aus Ardenner Kalk.
Sie speichern Wärme am Tag.
Am Abend geben sie die Wärme wieder ab.
Das tut den Pflanzen gut.

Das Gelände ist nicht überall gleich hoch.
Zwischen oben und unten liegen etwa 4 Meter.

In das Alpinum wurden nur Pflanzen gesetzt, die auch in den Alpen wachsen.
Dazu gehören Edelweiß, Küchenschelle, Alpenaster und Zwerg Glockenblumen.
Viele dieser Pflanzen sind empfindlich.
Darum gehen sie immer mal wieder ein.
Dann wird nachgepflanzt.