Der „Sonnensucher“ ist eine Bronze-Plastik der Mönchengladbacher Künstlerin Anne Marie Stoll-Rommerskirchen (* 29. Januar 1909 in Mönchengladbach; † 14. Juli 1985 in Geilenkirchen). Die Skulptur wurde Ostern 1950 im Bunten Garten aufgestellt. Nachdem schon im Stadtrat vor der Präsentation kontrovers diskutiert worden war, ob man die Skulptur eines nackten Knaben überhaupt einem breiten Publikum präsentierten könne, wurde diese Diskussion in der Öffentlichkeit fortgeführt. In den Leserbriefen der Tageszeitungen stand die Mehrzahl der Schreiber der Skulptur ablehnend gegenüber. Die Empörung war so groß, dass man dem Jungen ein Höschen angezogen hat.
Schon 14 Tagen nach der Aufstellung war die Figur über Nacht verschwunden. Dies hatte, wie sich erst später herausstellte, aber nichts mit der Empörung der Bürger von Mönchengladbach zu tun. Zwei sechzehnjährige Jungen hatten die Skulptur gestohlen, um sie als Schrott zu verkaufen. Sie wurde Jahre später zerbrochen in einem Sack im Geroweiher bei dessen Entschlammung gefunden. Offensichtlich war es den Dieben zu gefährlich geworden, die Bronze zu verkaufen, da auch direkt nach dem Verschwinden der Skulptur die Tageszeitungen ausführlich darüber berichteten.
Anne Marie Stoll-Rommerskirchen fertigte bis zum Ende des Jahres einen neuen Guss der Bronze-Skulptur, der dann zunächst in einer Ausstellung zu sehen war und seit Ostern 1951 wieder hier im Bunten Garten seht.
Der Sonnensucher
Der Sonnensucher ist eine Skulptur aus Bronze.
Das ist ein Kunstwerk.
Die Künstlerin heißt Anne Marie Stoll Rommerskirchen.
Sie wurde 1909 in Mönchengladbach geboren.
1985 starb sie in Geilenkirchen.
Die Skulptur wurde an Ostern 1950 im Bunten Garten aufgestellt.
Sie zeigt einen nackten Jungen.
Darüber gab es damals viel Streit.
Schon vor der Aufstellung wurde darüber gesprochen.
Viele Menschen fanden die Figur nicht passend.
Auch in den Zeitungen wurde darüber diskutiert.
Viele Leserbriefe waren gegen die Skulptur.
Die Aufregung war sehr groß.
Der Junge bekam sogar ein Höschen angezogen.
Nur 14 Tage nach der Aufstellung war die Figur verschwunden.
Später stellte sich heraus:
Zwei sechzehnjährige Jungen hatten die Figur gestohlen.
Sie wollten die Bronze als Schrott verkaufen.
Dazu kam es aber nicht.
Viele Zeitungen berichteten über den Diebstahl.
Die Künstlerin machte nach dem Diebstahl einen neuen Guss.
Diese neue Skulptur war zuerst in einer Ausstellung zu sehen.
Seit Ostern 1951 steht der Sonnensucher wieder hier im Bunten Garten.
Jahre später wurde die gestohlene Skulptur wieder gefunden.
Sie lag zerbrochen in einem Sack im Geroweiher.

