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Ginkgo

Den Ginkgo hat vermutlich schon jeder mal gesehen. Dieser Baum mit seinen fächerförmigen Blättern wird gerne als Straßenbaum gepflanzt, weil er sehr robust ist. Er kommt ursprünglich aus Ostasien und wird wohl von den Japanern hoch angesehen, weil er nach den Atombombenexplosionen in Nagasaki und Hiroshima zu den ersten Bäumen gehört haben soll, die wieder Blätter bekommen haben.

Er hat aber auch so seine Tücken: Der Ginkgo gehört zu den sogenannten 2-häusigen Pflanzen, d.h. es gibt sowohl männliche als auch weibliche Bäume und nur die weiblichen Bäume tragen Früchte, die im Herbst auf den Boden fallen und bei der Zersetzung u.a. Buttersäure freisetzen, die einen sehr unangenehmen Geruch hat. Man pflanzt daher möglichst nur männlich Bäume, was aber nicht immer vollständig gelingt. Davon unabhängig gelten die gerösteten Fruchtkerne in Ostasien als Delikatesse.

Botanisch gesehen ist der Ginkgo trotz seiner laubblattähnlichen Blätter eng mit den Nadelbäumen verwandt. Er wird außerdem als lebendes Fossil bezeichnet, da er bereits im Erdmittelalter vor ca. 100 Mio. Jahren existierte. Nach Deutschland kam er im Jahr 1750. Das hier zu sehende Exemplar ist über 200 Jahre alt.

Der Ginkgo Baum

Den Ginkgo Baum haben viele Menschen schon einmal gesehen.

Er ist gut an seinen Blättern zu erkennen.
Sie haben die Form von Fächern.
Diese Blätter sind sehr typisch für den Baum.
Der Ginkgo wird oft an Straßen gepflanzt.
Er gilt als robust und widerstandsfähig.

Ursprünglich kommt der Ginkgo aus Ostasien.
Dort hat er eine besondere Bedeutung.
In Japan wird der Baum sehr geschätzt.
Ein Grund dafür ist seine Widerstandskraft.
In Hiroshima und Nagasaki zerstörten Atombomben fast alles.
Der Ginkgo Baum bekam dort als erster wieder Blätter.

Der Ginkgo hat männliche und weibliche Bäume.
Nur die weiblichen Bäume tragen Früchte.
Im Herbst fallen diese Früchte auf den Boden.
Dann beginnen sie sich zu zersetzen.
Dabei entsteht ein sehr unangenehmer Geruch.
Darum werden möglichst männliche Bäume gepflanzt.
Das klappt aber nicht immer.

In Ostasien sind die gerösteten Kerne der Früchte eine Delikatesse.

Botanisch ist der Ginkgo etwas Besonderes.
Seine Blätter sehen zwar wie Laubblätter aus.
Trotzdem ist er mehr mit den Nadelbäumen verwandt.

Der Ginkgo ist außerdem sehr alt.
Es gab ihn schon als noch Dinosaurier lebten.
Darum nennt man ihn auch ein lebendes Fossil.

Nach Deutschland kam der Ginkgo im Jahr 1750.
Der Baum, den man hier sieht, ist über 200 Jahre alt.