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Taschentuchbaum

Der Taschentuchbaum oder Taubenbaum, wie er auch genannt wird, entfaltet seine ganze Schönheit im Mai, wenn die rahmweißen, herunterhängenden Hochblätter aussehen wie ein Schwarm weißer Tauben, der auf dem Baum sitzt oder wie im Wind baumelnde Taschentücher. In seiner Heimat China wird der Baum auch „Auf-Wiedersehen-Baum“ genannt.

Die auffälligen Hochblätter sind nicht die Blüten. Diese sitzen über den zwei Hochblättern und sind unauffällig klein und braun. Hier übernehmen die Hochblätter die Schaufunktion, die sonst die Blütenblätter einer Pflanze innehaben. Beim recht bekannten Weihnachtsstern ist dies genauso.

Wenn Sie nicht zwischen Ende April und Anfang Juni hier sind, lohnt sich ein Wiederkommen zu dieser Zeit, um den Anblick des Taschentuchbaumes zu bewundern.

Der Taschentuchbaum

Der Taschentuchbaum wird auch Taubenbaum genannt.
Im Mai ist er besonders schön.
Dann hängen viele helle Blätter an den Ästen.
Sie sehen aus wie weiße Taschentücher.
Oder wie weiße Tauben im Baum.

Der Baum kommt aus China.
Dort nennt man ihn auch Abschiedsbaum.

Die auffälligen hellen Blätter sind nicht die Blüten.
Die Blüten sind klein und braun.
Die hellen Blätter machen den Baum so besonders.
Sie fallen sofort auf.

Beim Weihnachtsstern ist das ähnlich.
Dort sind die auffälligen Blätter auch nicht die Blüten.

Am schönsten ist der Taschentuchbaum zwischen Ende April und Anfang Juni.
Dann lohnt sich ein Besuch besonders.